Träumen ist mein Hobby in der Nacht. Nicht immer bin ich sehr erfreut darüber. Aber es ist schon auch hochinteressant, vor allem weil ich mich immer am nächsten Tag noch sehr klar an nicht nur einen Traum erinnern kann. Zumeist komme ich auf rund vier Träume.
Von diesen behalte ich dann, ohne aufschreiben, trotzdem noch zwei komplette Träume.
Ich würde ja gerne mal von so einer Märchenwelt träumen, vom fliegen, von Feen…
Stattdessen: Pure Realität – und doch nicht.
Aber schon auch irgendwie schön, wie neulich (vor einer Woche in etwa):
Vor unserer Gemeinde, direkt dort im Main, der sauber war (man glaubt es kaum!), standen Menschen, zum Teil planschend, zum Teil mitten im Geschehen einer gerade stattfindenen Taufe. Alles so natürlich.
Ich ging mit … hinein, oben sahsen Menschen an Tischen beisammen und sie waren genauso wie die draußen, vom Ausdruck ihres Gesichts natürlich, frei und ja, fröhlich. Es war sehr einladend.
Als ich aufgewacht bin, dachte ich mir, dass ist nicht nur geträumt. Das ist zum Teil und immer wieder auch Realität – und irgendwie macht das einen sehr dankbar.
Was nicht so schön ist und sich überhaupt nicht als Realität erwies – in nicht einmal einem kleinsten Ansatz (Gott sei Dank!), war der furchtbare Alptraum, wenn man träumt, dass man sein Fahrrad auf einem schmalen steilen Waldweg in wirklich alle Einzelteile zerlegt vorfindet und dies das Werk einer „Kleinjungenbande“ ist, die sich auch durch sozialpädagogische-psychologisches-lass-uns-mal-darüber-reden-warum-ihr-das-gemacht-habt, nicht zu einer Kooperation bewegen lassen und das nachdem man ihnen steile Hänge hinauf- und herabgefolgt ist… So muss man seiner Chefin am nächsten Tag, zerknirscht sagen, dass Arbeit heute flachfällt und bibbern und flehen, dass sie kapiert, dass es unmöglich ist, von einem Hausbesuch zum nächsten zu kommen, wenn man immerzu auf einen Bus warten muss…
Fahrrad war noch ganz. Geregnet hat es. Weiß nicht ob es nicht doch ganz gut gewesen wäre… …natürlich nur für diesen einen Tag versteht sich!
Und das Beste:
In der letzten Nacht, habe ich es geschafft eine beginnende Theologische Debatte über Kind- versus Erwachsenentaufe zuführen! (weiß gar nicht warum, überhaupt kein aktuelles Thema)
Das hat mich doch sehr erheitert. 1. Ist es wirklich schon so weit gekommen? 2. das war keine gut gestützte Ausführung… das erheitert einen wirklich!