Weblog-Archiv für 25. Mai 2008

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Hilf meinem Unglauben…

Mai 25, 2008

Irgendwann bedanke ich mich mal bei Markus das er dieses Ereignis Aufgeschrieben hat.
Wie oft stimme ich in das verzweifelte schreien des Vaters mit ein:
„Ich glaube; Hilf meinem Unglauben!“

Ich glaube ja irgendwie. Ich glaube, und ich weiß, dass du es kannst und irgendwie auch doch nicht. Aber ich möchte es doch voll. Mich zerreist es fast innerlich.

Entäuschung. Geglaubt und nichts ist passiert. Frustriert. Sich zufrieden geben. Akzeptanz… und trotzdem:
ER könnte alles verändern. Man weiß es einfach. Doch zuoft gebetet… …und gewartet… …enttäuscht.

Irgendwann kann man sich verstandesmäßig alles erklären… …aber Gott?  Gott kann man nicht erklären. Zum Glück.  
Aufgeben? Zuviele biblische Wahrheiten sausen durch den Kopf… …da kann man nicht aufgeben.

Ich war heute Rollschuhfahren! Und vor 3 Tagen brachte ich Jim dazu sich auf meine Inliner zu stellen. Heute war der 2. Versuch. Der erste war ein gewackel um darauf überhaupt das Gleichgewicht halten zu können. Ab in die Wiese!!!!! War wohl Jim’s Motto. Ich fuhr hinter ihm her und sagte immer nur: „Super, schau, es wird schon besser!“.
Heute ist er kein einziges Mal in die Wiese gefahren.

Als ich ihn so motivierte, viel mir auf wie wichtig tragende Gemeinschaft ist, vorallem wenn wir selbst nicht glauben. Seine Mutter sagte nämlich, er könne das gar nicht und sie hätte das schon versucht. Jim glaubte beim ersten mal nicht wirklich das er es lernen könnte…

…wenn wir selbst nicht mehr glauben (persönl. Veränderung, Wunder, …), stehen wir in einer wunderbaren Gemeinschaft. Andere zu bitten für mich, „zuglauben“, und somit zu beten und mich zu Jesus hinzutragen, ist eine der besten Erfahrungen die ich je gemacht habe und zur Zeit wieder genießen darf!