„Gott, ist doch kein Problem, oder?
ich hätte bitte gerne nochmal den selben Traum wie neulich, ach ja und dann in der darauffolgenden Nacht gleich nochmal! 3x damit wir biblisch sind… gefällt dir doch dann auch besser, wenn ich schon Ansprüche stelle.
Und weißt du zur Entscheidungsfindung in einem anderen Bereich würde es mir sehr helfen, wenn ich 12 mails inerhalb der nächsten 24 Stunden bekommen würde, jeweils aus unterschiedlichen Städten Deutschlands.
Desweiteren wäre es noch super wenn in den nächsten 7 Tagen (insgesamt eine Woche lang) mir immer eine andere Person begegnet die nur durch einen Kommentar (wobei die betroffende Person natürlich nichts von der anstehenden Entscheidung weiß, aber du und ich wissen ja bestens bescheid) mir einen Himmlischen Fingerzeig von dir gibt!
Alles kein Problem für dich Gott, stimmts?
Hab nur das dumpfe Gefühl das ich ganz schön viele Ansprüche stelle…
Vertrauen -
ob ich danach nicht noch mehr fordern würde…? Es bis jetzt nicht genug war… hmhmhmhmmmm.
Frage mich was du mit Thomas gemacht hast.
Hat der auch gesagt: Frauen? Ich brauch wenn schon Männer! Und gleich über 10!
Und dann: Nur wenn ich dich selbst sehe, wenn ich meine Hände in deine Wundmale lege dann…
Sei barmherzig mit mir…! Manchmal bin ich so unsicher… Danke…“
Immer wieder hab ich das dumpfe Gefühl versuchen wir Gebote zu relativieren, Hintertürchen uns offenzuhalten und wenn es nur der Satz ist der uns rettet: „Das war Jesus. Er war ja Gott…“ Insofern, kann er ja nicht ganz wirklich das von uns fordern… ach ja?
Mich nervt Palaver, mich nervt Grau, mich nervt das Runterbrechen und beruhigen durch Psychologie statt Theologie. Statt aktiv Hinwendung zu Gott, liebe zu ihm, mit Scheitern und Fallen, eher zu einem „durchmogeln“, einem „Jesus hat doch da keinen Punkt gemacht…“.
Doch hat er. Absolutheit.
Liebe Gott. Liebe deinen Nächsten. Liebe dich selbst. PUNKT.
Nicht nur auf der Arbeit wo du Geld dafür bekommst, Menschlichkeit die bezahlt wird, nicht nur solange jemand noch halbwegs nett ist… Wo kämen wir denn da hin?
Wir werden es wohl immer relativieren, irgendwie immer anders hinbiegen wollen, wenn wir nicht zu ihm laufen, bei ihm bleiben…
Immerhin, das hat er auch gesagt: Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht denn ohne mich könnt ihr nichts tun. PUNKT.
Wahrscheinlich liegt darin unser Frust. Wollen wir ihn überhaupt noch? Wollen wir Gemeinschaft mit ihm noch? Wollen wir noch seine Absolutheit? Seine Güte? Zeit mit ihm?
Ich frag mich das ernsthaft…
…tritt an sein Wort nicht oft soviel anderes mit dem wir zuerst argumentieren z.B. die Psychologie und Phylosophie die nach mir immer mehr Raum gewinnt? oder berühmte Menschen?
Wollen wir ihn noch?
Ich will.
Weil er zu mir zusagt, dass ER der Weg die Wahrheit und das Leben ist und niemand zum Vater kommt als durch ihn allein. Weg auf den ich gehen kann. Fester boden. Halt.
Wahrheit auf der ich stehen kann. Licht in unserer Zeit.
Leben das den Tod vertreibt. Leben darüber hinaus – mit dir in Ewigkeit.
Durch dich zum Vater der mich liebt! Bedingungslos, so wie ich bin! Reine Liebe die mich, Auge in Auge, ansieht!
Vater, vergib uns wo wir vergessen, dass du vollkommen, heilig und rein bist und wir als dein Volk irgendwie immerwieder darauf hereinfallen Kompromisse zu schließen die nicht gut für uns sind, anstatt uns dir zuzuwenden. Ich dank dir das du in uns lebst, das du unser unvermögen kennst, aber nicht nachlässt uns zu heiligen, trotz stolpern und fallen.
Danke für deine Geduld.
Ich höre die Einladung an mich, sein leichtes anklopfen…
…doch nicht nur zwischen „Tür und Angel“, „Buch und Stift“, „Halb wach und halb schlafend“ Zeit mit ihm zu verbringen…
Aufraffen. Hm. Ich winke müde ab. Jetzt mal nicht. „Geh alleine. Triff dich mit jemand anderem…“ Halb höre ich zu.
Ja, ich weiß, ich weiß es ist gut. Ich weiß es ist wichtig. Für mich. Zuviel Unordnung in mir. Wir müssen mal wieder konzentriert reden. Länger am Stück…
Und schon zu lange sage ich ja auch das wir darüber und hierüber reden sollten. Nur wir zwei.
Nun lasse ich alles stehen.
Immer wieder ziehst du mich. Stunden mit dir. Immer wieder alles stehen und liegen lassen…
Tee, der gegenüber von dir genossen wird. Stille die wir teilen.
Zeit, zur Ordnung. Zeit, zu lachen. Zeit, wo ich dachte ich verliere sie, wird die Schönste… werden Stunden.
Gestärkt mit Kraft. Ausgeglichen. Ruhend… mit dir.
Du gehst nicht. Du bleibst. Hier.
Erneut werden wir aufbrechen. Immer wieder… Aufbrechen. Immer wieder.
Um uns herum ist Dunkelheit Nacht der Seele
Menschen geraten in Vergessenheit So sitzen wir in unserer Finsternis
Allein Und warten Und warten
Bis der Tag anbricht…
Um uns herum und in uns sitzt der Streit Härte der Herzen Der Weg zur Vergebung scheint zu weit
So bleiben wir entfernt in unserer Unversöhnlichkeit Allein
Und warten Und warten
Bis der Tag anbricht…
Um uns herum und in uns ist die Hast
Müde Glieder
Getrieben sein ist Teil unserer Last
So rennen wir und wünschten wir ruhten in dir…
Allein
Und warten
Und warten
Bis der Tag anbricht…
Jesus, du bringst das Licht! Sieger über die Nacht!
Dort am Kreuz…Sieger!
Auferstanden
Wo der ewige Tag anbricht…
Wir bekommen Zeit – Zeit
Ewigkeit!
Jeden Tag, jede Stunde, in Ewigkeit mit dir!
Der Tag ist mit Jesus angebrochen
So lasst uns gehen
An seiner Hand
Aus unserer Dunkelheit In sein Licht Zur Vergebung bereit
Vergebung für dich und mich
Zeit mit ihm -
Ruhen von meiner Hast
Dort am Kreuz -
bei ihm -
abgeben meine Last
Einfach sein
denn Jesus -
Ja, Jesus ich bin dein!
…nein, ich glaube nicht!
Das viele Einkaufen, die Menschenmassen in den Städten und soviele Geschenke auf einen Tag vielleicht…
Insgesamt ist es für mich aber ein neuer Anstoßer um mich zu erinnern was Gott mir deutlich machen will.
Jedes Jahr, ein großes Fest… …weil die Erinnerung dann im Laufe des Jahres leider wieder abkühlt…
…an sein Menschwerden!
Und damit der Beginn:
…an sein Heilen, Berühren, Wirken und Vergeben hier auf Erden als ganz Mensch und ganz Gott.
…an sein Reden zu und mit Menschen.
…an sein sterben am Kreuz für unsere Sünden.
…an seine Auferstehung und damit den Sieg über den Tod und die Aufhebung über die Trennung zwischen Gott und uns.
…an sein Versprechen uns nicht alleine zu lassen: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matth. 28, 20)
Danke, Gott!
Weihnachten ist eine Erinnerung an ein Ereignis wodurch ich heute lebe!
Jeden Tag darf bei mir „Weihnachten“ sein. Und ich hoffe, dass es im Herzen zu einem „Danke, Jesus für dein Mensch-werden (Weihnachten) und das ich leben kann durch dein Sterben am Kreuz und durch deine Auferstehung (Ostern) du jeden Tag bei mir bist und gesiegt hast!“
Ein DANKBARES HERZ das diese Wunder wenigstens ein bischen begreifen lernt… das wünsche ich mir… …jeden Tag ein bischen „Weihnachten“, jeden Tag glänzende Augen wegen diesem Wunder! und so dir, mein Gott, mit Dankbarkeit, jeden Tag gegenüberzustehen…
Mein wiederkehrendes Gebet: „Sprenge meinen Horizont!
über das was ich über mich selbst und über dich meine begriffen zu haben!“
Offensein. Offensein, dafür, dass Gott sich mir offenbart, so wie ich ihn noch nicht erlebt habe; Farben schimmern sehen, wo ich noch gar nicht gewusst habe das sie existieren; mutig durch Türen zu gehen und danach festzustellen, dass dort nur Wände waren.
…und erwarten das er meine Welt auf den Kopf stellt, selbst wenn das für mich erstmal Verwirrung, Chaos, vielleicht auch „heiliges“ erschrecken bedeutet.
Um zu erkennen, das er, letztendlich der Herr des Chaos ist und alles in seiner Ordnung geschiet!
Nicht mehr stehen bleiben bei dem was ich weiß. Gott aus meinem engen Bewusstsein heraus lassen, die Schubladen öffnen und auch zulassen mich berühren zu lassen, vom Schatten mich in sein Licht zu stellen und mich selbst in seiner Liebe und Gnade und seiner Vergebung anzusehen und dort zu erkennen wer ich bin… …in seinem Licht…
Hin zu einer Beziehung, zur Dynamik, zum gemeinsamen Unterwegssein, Aufbrechen, nicht stehenbleiben, Unterwegsein zu seinem großen Ziel;
entdecken der Vielseitigkeit und Schönheit die sie (Beziehung) in sich birgt… und weg von der Starre, vom Festgelegten, der Enge, Stagnation, Lieblosigkeit…
Hinter mir lagen Tage der Stille. „Klauser Klausur“. Klausur mit sich selber machen. Auch kommt „Klaus“ von „Eng/Enge“. Es waren Tage von der Enge nun wieder in die Weite. Mit der Enge nur mit sich und Jesus nun wieder in die Weite.
Das Thema stand unter dem Bibelvers: „3x im Jahr sollen vor meinem Anglitz erscheinen alles was männlich ist…“
Es ist eine Einladung Gottes um ihm zu begegnen. So lernten wir die 3 Feste näher kennen mit denen Gott sein Volk einlädt: Passa und die Bedeutung der Ungesäuerten Brote, Versönungsfest und Sukkot (Laubhüttenfest).
Nach jeder Morgeneinheit ging jeder in seine persönliche Klausur. 5 Std. schweigen. Nur du und Gott und dein Lunchpaket.
Stille ist wichtig. Ich habe mich sehr gefreut das wir an dieser Freizeit teilnehmen durften.
Ich bin überzeugt, das wenn wir uns nicht einüben darin, Jesus alleine in der Stille zu suchen, wir leider an dem wesentlichen vorbeileben und soviel Gutes was er uns sagen will nicht hören… …denn unser Alltag ist so laut. Und sobald wir „Still“ werden wird unserer Innerstes auf einmal so laut…
…abgeben… …bis man in seiner Ruhe ist und in ihm ruht. Mit Herz, Seele und Geist in ihm Ruhen und angekommen sein.
Ich wünsche mir, das wir alle mehr aufbrechen zur Stille, zu ihm.
Jesus mein Alltag ist zu laut
mein Innerstes zu chaotisch
mein Denken so eng
Zuviele Begegnungen die mich beschäftigen
Zuviele Termine die mich überfordern
Zuviele Sorgen die mich niederdrücken
Ohne dich verliere ich mich in einem Strudel von
Gedankengängen, Sorgen, Stress und Gefühlen
Lehre mich das loslassen und abgeben an dich
Lehre mich dich einzulassen
Lehre mich stille zu werden vor dir
Meinen Alltag mach stille -
Um dich zu hören
Mein Innerstes Räume auf -
Um mir zu helfen mich selbst besser zu verstehen
Mein denken erweitere -
Um meinen horizont zu sprengen,
dich in deiner höhe, tiefe, breite
und fülle etwas mehr erfassen zu können…
für dich.
Es gibt sie, die Tage die so vor sich hindümpeln… …und es werden Wochen, Monate, Jahre.
Mann betet, erwartet etwas von Gott, doch irgendwie passiert nicht gleich, sofort, jetzt etwas…
…deshalb habe ich gemerkt ist es wertvoll Tagebuch zu schreiben! (natürlich nicht nur deshalb!)
Es gibt Gebete, die erledigen sich in ein paar Tagen, manche schon in Stunden oder sofort.
Aber umso überraschter bin ich, wenn ich mir Zeit nehme und mal am Stück mehrere Tagebücher lese. Das mache ich von Zeit zu Zeit. Man liest so durch die Jahre und entdeckt Gebete die geschrieben wurden und Situationen die waren, einen beschäftigten und wie ein roter Faden zieht sich auf einmal durch, dass alles unter einer sicheren Hand passiert ist. Nichts ist einafach so passiert. Gebete wurden beantwortet, Situationen haben sich geklährt, Umstände haben sich geändert. Steckt man aber in dem Tag selber ist oft alles grau oder sogar schwarz. Nun hat man den Vorteil weiter zu blättern und das Gelbe zu sehen und zu lesen!
Immer wieder Licht am Ende des Tunnels.
Einheit – dadurch, dass wir uns versammeln unter deinem Namen
Einheit – dadurch, dass du für uns gestorben bist
Einheit – dadurch, dass wir zu dir, der du uns eins machst, aufblicken
Mögen wir nicht aus unseren Blick verlieren wer uns so zusammengestellt hat
Mögen wir dich aus unseren Blick nicht verlieren der alles Möglich macht
Mögen wir dich aus unseren Blick nicht verlieren wo wir wissen, wir sind sicher
Gemeinsam – halten wir unsere Herzen zu dir
Gemeinsam – bitten wir um Vergebung und Heilung
Gemeinsam – bitten wir dich das du uns neu machst
Oft stehe ich abends an meiner Balkontüre und schaue zum Himmel.
Manchmal voller Sehnsucht auf Antwort von Gott – Ich stehe nur da und schaue nach oben und denke und schaue.
Ich sehe die Sterne, wenn ich spazieren gehe und staune über die Vielzahl. Ehrfurcht, und ich mag die vielen Lichter am Himmel… …automatisch schaue ich immer wieder nach oben, immer wieder – Gott.
Die Blätter zu sehen wie der Wind sie schüttelt und ich innerlich lache und sage: „Gott, sie klatschen, die Blätter, die Bäume, sie klatschen dir zu!“
Dann steh ich manchmal wieder still an meiner Türe und schrei in die Nacht hinaus dem Himmel entgegen. Tränen. Und doch stehe ich da und weiß, daß er mich sieht und liebt.
Ich lehne gegen den Rahmen der offenen Türe wie schon öfter und las mich lieben von ihm.
Stoßgebete.
Für Sekunden nach oben geblickt.
Auf ihn gesehen. Bei ihm angekommen und anders gegangen…