Archiv für die Kategorie ‘Glaube’

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Du, mein Bruder…

November 9, 2009

Hier gibt es nichts.
Kein Ansehen.
Kein Applaus.
Weggelegter. Dort am Rand.
Wenn Menschen da wären, dann…
dann wäre alles anders.
Vorbild.
Ehre.
Aufsehen würden sie!,
zu unserer helfenden Hand - 
die wir dir entgegenstreckten!
Weggelegter – dort am Rand…

Weggelegter. Zerrissener.
Bleib doch liegen… lästig bist du.
Was für ein Bild gibst du schon ab?
Dich hat es getroffen – nicht mich!
Ich seh dich nicht an. 
Gestraft hat er dich!

Bleib liegen
im Staub
am Rand
verblute.
Wir beschmutzen nicht unsere Kleider,
wir reichen dir nicht unsere helfende Hand!
Bleib liegen!
Verblute!
dort am Rand. 

Ein Weggelegter. Ein in den Staub gelegter. 
Ein Mensch. Ein Bruder. Ein Nächster.
Zeit bleib stehen – Unterbrechungen erlauben.
Hände zu helfen – heilend berührt.
Augen die sehen – tiefer schauen.
Wege zu ebnen – Lasten teilen.
Füße die gehen – beschützend geführt 
Ort ohne sorge - in Ruhe verweilen…
Mein Bruder. Mein Nächster. Mein Freund.
Etwas schenken.
Von mir.
Etwas schenken.
Von dir. – mein Gott.
Du mein Bruder. Mein Nächster. Mein Freund.

(Antje Schering; freie Interpretation und Übertragung zu Lukas 10,25-37)

barmherziger Samariter1

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Fragen an dich – Hiob…

Oktober 14, 2009

Wir kennen uns – du und ich. Verbringen immerwieder mal Zeit miteinander, so wie vor ein paar Tagen – eine Woche lang…
Und dieses mal habe ich ein paar Fragen an dich… keine Angst, dass Warum? brauchen wir nicht zu klären…

Als deine Freunde kamen, hast du sicherlich nicht geahnt in welche Richtung all das geht.
Sie hörten zu. Lange. Aber dann, …
Warst du froh als sie redeten, oder hätten sie weiter schweigen sollen?
Vielleicht beides…? Nicht so reden, oder? …nicht so…
Rechtfertigen, Verteidigen.
In diese Rolle gedrängt, dort wolltest du dich doch nicht wiederfinden, glaube ich zumindest…

Trost.
Dir beistehen, statt Moralpredigten, Verhaltenskordexe, Religiösität und Philosophien über das Leben…
Ein: Dasein. Ein: Ich geh mit dir da durch.
Stattdessen: Abstandsschlagabtausch
Hiob, wie stehen Männer Männern bei? Wie trösten Männer Männer?
Auf ein Bier mit dir gehen? Oder lieber gleich einen Schnaps?  
Elihu hat es geschafft. Schritt für Schritt in Gottes Nähe… Solche Freunde die zu IHM führen anstatt nur Kreisen… er hat verstanden, dass mit der Vernunft all die Fragen die auf den Tisch kamen nicht zu lösen sind…  

Du wusstest wer du bist, weil du als Mann deine Identität in deiner Position zu deinem Gott hattest.
Aber, an welchem Faden musst du dich gefühlt haben, nachdem du Positionen die dein Selbst ausmachten verlorst?
Du als das Oberhaupt der Familie… aber über welche Familie?
Söhne, Töchter – tot. Und deine Frau? „Hälst du immer noch fest an deiner Frömmigkeit? Lästere Gott und stirb!“
Wie mag es dir ergangen sein? Du sündigst bei all dem nicht.
Deine Stellung in der Stadt war hoch. Fürsten nahmen sich zurück, Alte blieben stehen, Junge traten vor dir zur Seite…
…und warum? Weil du Hilfe gabst dem der sie brauchte…
Und jetzt?
Zum Spott geworden, Verachtung, sie lachten dich aus…

Stellung in IHM.
Hast du deswegen durchgehalten?
Deine Position bestimmt sich durch IHN, durch deinen EL SHADDAI?
Der Gott, dein Gott, der Mächtige (Elohim) und der Gott der Allgenügende (Shaddai) ist?
Du brauchst keinen anderen. Ihn. In ihm wo du selbst dich findest und du ruhig wirst.
Er genügt. Er hat die Macht.
Alles ruhig wird…
Er der dich birgt, schützt, wärme schenkt…

(Elshaddai kommt in Hiob als Gottesname 31x vor. Im AT (ausgenommen Hiob) dann nur noch 16x, das hebr. Shad kommt von der Brust der Mutter).

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Wunder

Oktober 9, 2009

Ich kenne solche Gebete die nur aus den flehentlichen Worten bestehen: „Bitte, ein Wunder Gott! Bitte, ich weiß, dass du das kannst!“
Manchmal durfte man dann solch eines erleben, so ein kleines… bei anderen Gebeten fragte und frage ich mich immer noch, ob ich noch wirklich glauben kann, dass ich Gott auch darin noch ein Wunder zutraue… …bei anderen ja, aber bei mir?
Und dann begreife ich zum Glück auch immer wieder, wie er stets das Wunder in mir selbst vollbringt, so dass er mich staunen lässt über mein Leben, dass was er darin tut, verändert und heilt, wie er ist und wie er zu mir ist…
…dass mein Leben, mit ihm, ein Leben voller vielfältiger und bunter Wunder ist!

Mein Leben - nur eine Erfüllung von einem Wunsch nach einem Wunder was ich mir sehnlichst erbitte und erhoffe?
Mein Leben - bestehend aus unzähligen Wundern…
Mein Leben – größer als das größte Wunder!

lilablume

Miracles

If I believed not in miracles
I wouldn’t be here today
If I believed not, that love could heal
I couldn’t stand here today
Broken down and cought in darkness
That held my grief within
If I believe not in miracles
How did He take away my sin

If I believed not that dreams come true
I couldn’t sing a new song
If I believed not that love was real
I wouldn’t last the day long
When the lies inside of my mind
Were driving me insane
If I believed not in miracles
How did He take away the pain

For no one knows the depth of sin
Like little ones who’ve fallen in
The pit of lies that causes such despair
For deep inside you know you’ve lost
Your very soul to pay the cost
And yet beyond hope,
you hope He will be there

Oh I believe now in miracles
I see them happen each day
And deep inside of this heart of mine
I let Him have His own way
For my life was torn in pieces
Wounded from within
If I believe not in miracles
How did He make me whole again

How can I ever thank you Lord
For all you’ve done for me
For healing me and loving me so much
When hope was gone with my last song
I sang my cry to Thee
and my whole life was changed by one touch

If I believed not in miracles
I wouldn’t be here today
If I believed not that love could heal
I couldn’t stand here today
All I know is that these poor eyes
Were blind but now they see
If you believe not in miracles
Just take a good look at me
Look at me, look at me

(Annie Herring)

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Was mir so im Kopf rumgeht…

Oktober 1, 2009

„Es ist doch nicht die Frage, was wir mit Christus anfangen sollen,
sondern es geht einzig darum, was er mit uns anfangen möchte.“


„Im Moment gleichen wir einem Ei.
Es geht nicht an, dass wir auf Dauer gewöhnliche, brave Eier bleiben.
Entweder wir müssen es ausbrüten oder wir werden faul.“

(C.S. Lewis)

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Kein Problem, oder?

September 22, 2009

„Gott, ist doch kein Problem, oder?
ich hätte bitte gerne nochmal den selben Traum wie neulich, ach ja und dann in der darauffolgenden Nacht gleich nochmal! 3x damit wir biblisch sind… gefällt dir doch dann auch besser, wenn ich schon Ansprüche stelle.
Und weißt du zur Entscheidungsfindung in einem anderen Bereich würde es mir sehr helfen, wenn ich 12 mails inerhalb der nächsten 24 Stunden bekommen würde, jeweils aus unterschiedlichen Städten Deutschlands.
Desweiteren wäre es noch super wenn in den nächsten 7 Tagen (insgesamt eine Woche lang) mir immer eine andere Person begegnet die nur durch einen Kommentar (wobei die betroffende Person natürlich nichts von der anstehenden Entscheidung weiß, aber du und ich wissen ja bestens bescheid) mir einen Himmlischen Fingerzeig von dir gibt!

Alles kein Problem für dich Gott, stimmts?
Hab nur das dumpfe Gefühl das ich ganz schön viele Ansprüche stelle…

Vertrauen -
ob ich danach nicht noch mehr fordern würde…? Es bis jetzt nicht genug war… hmhmhmhmmmm.

Frage mich was du mit Thomas gemacht hast.
Hat der auch gesagt: Frauen? Ich brauch wenn schon Männer! Und gleich über 10! 
Und dann: Nur wenn ich dich selbst sehe, wenn ich meine Hände in deine Wundmale lege dann…

Sei barmherzig mit mir…! Manchmal bin ich so unsicher… Danke…“

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Indiskutabel

September 13, 2009

Immer wieder hab ich das dumpfe Gefühl versuchen wir Gebote zu relativieren, Hintertürchen uns offenzuhalten und wenn es nur der Satz ist der uns rettet: „Das war Jesus. Er war ja Gott…“ Insofern, kann er ja nicht ganz wirklich das von uns fordern… ach ja?
Mich nervt Palaver, mich nervt Grau, mich nervt das Runterbrechen und beruhigen durch Psychologie statt Theologie. Statt aktiv Hinwendung zu Gott, liebe zu ihm, mit Scheitern und Fallen, eher zu einem „durchmogeln“, einem „Jesus hat doch da keinen Punkt gemacht…“.
Doch hat er. Absolutheit.
Liebe Gott. Liebe deinen Nächsten. Liebe dich selbst. PUNKT.
Nicht nur auf der Arbeit wo du Geld dafür bekommst, Menschlichkeit die bezahlt wird, nicht nur solange jemand noch halbwegs nett ist… Wo kämen wir denn da hin?
Wir werden es wohl immer relativieren, irgendwie immer anders hinbiegen wollen, wenn wir nicht zu ihm laufen, bei ihm bleiben…
Immerhin, das hat er auch gesagt: Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht denn ohne mich könnt ihr nichts tun. PUNKT.
Wahrscheinlich liegt darin unser Frust. Wollen wir ihn überhaupt noch? Wollen wir Gemeinschaft mit ihm noch? Wollen wir noch seine Absolutheit? Seine Güte? Zeit mit ihm?
Ich frag mich das ernsthaft…
…tritt an sein Wort nicht oft soviel anderes mit dem wir zuerst argumentieren z.B. die Psychologie und Phylosophie die nach mir immer mehr Raum gewinnt? oder berühmte Menschen?
Wollen wir ihn noch?

Ich will.
Weil er zu mir zusagt, dass ER der Weg die Wahrheit und das Leben ist und niemand zum Vater kommt als durch ihn allein.
Weg auf den ich gehen kann. Fester boden. Halt.
Wahrheit auf der ich stehen kann. Licht in unserer Zeit.
Leben das den Tod vertreibt. Leben darüber hinaus – mit dir in Ewigkeit.
Durch dich zum Vater der mich liebt! Bedingungslos, so wie ich bin! Reine Liebe die mich, Auge in Auge, ansieht!

Vater, vergib uns wo wir vergessen, dass du vollkommen, heilig und rein bist und wir als dein Volk irgendwie immerwieder darauf hereinfallen Kompromisse zu schließen die nicht gut für uns sind, anstatt uns dir zuzuwenden. Ich dank dir das du in uns lebst, das du unser unvermögen kennst, aber nicht nachlässt uns zu heiligen, trotz stolpern und fallen.
Danke für deine Geduld.

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Am Abend der Welt

Juli 24, 2009

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Selbst in der tiefsten aller Krisen bist du, Gott, uns Menschen nah.
Selbst am Ende unsrer Tage scheint dein Licht uns hell und klar.

Selbst im Tod schenkst du uns Leben,
schenkst uns Hoffnung,
sprengst die Zeit.
Drum kannst du uns aufsteh’n helfen aus den Krisen unsrer Zeit. (Clemens Bittlinger)

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Stromgedacht

Juli 13, 2009

Strom 3

Wenn man genau hinhört, dann hört man dass surren…
Wenn man genau hinsieht, dann sieht man die vielen Teilchen die schnell wie Raketengeschossen durch die dicken Kabel dahinschießen…
Unter Strom.
Wenn man genau hinfühlt, dann bekommt man eine leise Ahnung von der regen Energie die auf der sechs-, acht- oder gar zwölf oder mehrspurigen Leitungsenergieschnellspurigauto- bahnen da über einen hin und her saust… Unter Strom.
Ich mag meine Freunde da oben – die da oben in der Leitung. Blitzlichter was mir alles dazueinfällt hier:

1.) Wenn ich alleine über all die Felder gehe, in Ruhe mit mir selber, dann schaue ich ihnen lediglich zu. Wie sie sich da über den Himmel hinwegspannen.
Wenn ich in mir Ruhe, schaue ich gestressten Menschen lediglich nur zu. Ich höre ihr surren, Ich sehe ihre Lichter, ihr Funkenversprühen, und spüre zum Teil, nicht immer, mich selbst trotzallem wohl in ihrer Nähe… ich bleibe still in mir …bei ihnen sitzen. Trotzdem. Spannungsausgleich.

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2.) Spannungsfelder. Spannungsgeladen
Bin ich noch ich? Bin ich mein Umstand? Bin ich die anderen? Nein, natürlich nicht!
Spannungsfelder: Ich – die Anderen. Meine Meinung – die Meinung von Anderen. Erwartungen…
Träume – Realitäten, Hoffnungen – Enttäuschungen – Vertrauen, Streit – Konflikt – Vergebung…
Kämpfen und Annehmen. Ruhen. Frieden.
Spannungsfelder. Unter Strom.  Stress im Spannungsfeld. Unter Strom und zugleich darin „Energie“ hervorbringen, Prozesse die laufen, weiterlaufen…

Strom63.) Abhängigkeit zur Stromquelle.
Produziere ich dass Licht wenn ich mit Menschen rede? Strample ich selbst für meinen eigenen Stromkreis, wo ich Quelle, und zugleich überbringer bin? Bin ich autonom?

Licht in mir. Der, der selbst Licht ist, niemals müde wird… Immer fähig Licht zugeben, ihn zugeben!
Dankbar in abhängigkeit zu leben. Energie, er selbst der hellerstrahlt, alles möglich macht.
Er selbst der Verbindung schafft: Netzwerk seiner Freunde. Gebündelte Energie. Weil er sebst da ist. In unserer Mitte.

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I don’t belong

Juli 9, 2009

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Gezeichnet – Jonny Cash

Juli 6, 2009

„I walk the line“ hieß der Film der 2005 über unsere Kinoleinwände zog.
Jonny cash. Countrymusiker. Folk. Blues. Gospel. Und wirklich gelebt… Das nicht alles so einfach war zeigt der Film auch.
Sein Bruder Jack, wollte Prediger werden, und niemand war John so wichtig wie er. Jack liebten alle. Seine freundliche Art, seine güte, er las liebendgern in der Bibel und Jonny wusste das auch er eine Entscheidung zu treffen hatte… und er traf sie, noch zu Kinderzeiten, eine Entscheidung die in seinem Leben noch sehr viel Auswirkung hatte…
Prediger wurde sein Bruder nicht. Er starb noch als Kind. Und John?

John verfiehl in seiner Laufbahn als Künstler in die Tablettensucht. Es war „in“ unter manchen von seinen Freunden… „Hier nimm doch eine, du wirst dich nicht mehr müde fühlen, und schaffst das nächste Konzert auch…“ Und wie gut er sich dadurch fühlte, er brauchte keinen Schlaf, das Gewissen machte ihn auch keine schwierigkeiten mehr und so verfiel er immer mehr in die Droge die er „Selbsttäuschung“ nennt.
Seine Ehe geht in die Brüche, ebenso Autos die er im Rausch zu Schrott fährt, Gegenstände, Hotelzimmer die er randaliert… gezeichnet von der Sucht.
Seine Freunde, seine Familie, nein, sie glauben nicht mehr das er lange zu leben hat…

„Sony“, sagte ich, „ich weiß, daß du Christ bist und ich bin es auch. ich weiß dass ich für die Musik und für die Unterhaltungswelt bestimmt bin, aber wie kann man in diesem Geschäft ein Leben als Christ führen?“
Sonny dachte kurz nach. „John“, sagte er, “ ich mache es so. Ich bin einfach so, wie ich bin. Ich bin kein Künstler, der Christ wurde, sondern ich bin ein Christ, der Berufskünstler ist. An erster Stelle bin ich aber Christ.“
Später in der Unterhaltung sagte er noch:
„Vergiss nicht, daß das, was du bist und das Leben, das du führst, lauter singt, als irgendein Lied.“
„Ich danke dir für deinen Rat“, sagte ich. „Ich werde es beherzigen.“
„Und vergiss das Beten nicht!“ fügte Sonny noch hinzu.

(Beginn seiner Karierre)

Freunde. Freunde, wahre Freunde die für ihn beten, eine davon ist June (später wird sie seine Frau). Mit ihrer ganzen Familie hilft sie ihm, aus der Sucht herauszukommen. Betet mit ihm. Vertreibt mit ihren Eltern „Freunde“ die wieder erneut ihm etwas bringen wollen… halten mit ihm stand.

Tiefer Frieden zieht bei ihm ein. Wirkliche Freude am Leben. Er schreibt, er kniete am Bett nieder und er konnte gar nichts sagen…
Das Leben singt lauter wie jedes Lied. Jeder wusste um seine Sucht, aber jeder sah auch das Wunder und durfte hören was er selbst sagte:

„Nun, ihr Leute, ich habe eine Menge Lieder und Gospelsongs in dieser Show angesagt. Ich möchte nun besonders betonen, dass ich das auch wirklich empfinde, was ich im nächsten Lied vorgtragen werde. Ich bin ein Christ.
Ich habe schon immer gewußt, dass in unserer Welt zwei Mächte am Werk sind, die Macht des Rechts und die Macht des Unrechts. Die Macht des Guten und die Macht des Bösen. Ich möchte sie die Macht Gottes und die Macht Satans nennen. Gott hat in dieser Welt die größte Macht. Erst dann kommt Satan, und weil er nicht nachläßt, um einen Platz in meinem Leben zu kämpfen, möchte ich mit diesem Lied zum Ausdruck bringen, dass Gott der Sieger in meinem Leben ist. Ohne ihn wäre ich nichts. Ich habe gerade jetzt ein tiefes Verlangen nach dieser Macht Nummer eins.“

Gezeichnet. Umgekehrt. Gezeichnet mit Jesus Christus – trotz scheitern.

(Auschnitte aus dem Buch „Jonny Cash – Der Mann in Schwarz, eine schonungslose Selbstbiographie“)